Die Sorte wurde 1955 durch eine Kreuzung Helfensteiner x Heroldrebe gewonnen und hat seither einen Siegeszug durch alle deutschen Weinanbaugebiete angetreten.
Ausdrucksvoller würzig-runder Rotwein, Aromen von dunklen, reifen Waldbeeren, herrliche Fruchtaromen die sich jedoch nur bei konsequenter Ertragsreduzierung ernten lassen!
besonders gut zu pikantem, würzigem Käse, Nudelgerichten
30 min vor Genuss öffnen, 17°-19°C, 1-4 Jahre
Die Spitzenstellung, die der Riesling beim deutschen Weißwein inne hat, nimmt die Spätburgunder Rebe bei den Roten ein. Wahrscheinlich eine der ältesten Kulturreben, die durch Karl den Großen in Deutschland ihre Verbreitung fand.
Aromen von Schwarzer Johannisbeeren. Als Qualitätswein meist feine, leichte Art. Durch die ein Jahr oder länger dauernde Lagerung im kleinen Eichenfass werden hochkarätige Spätburgunder samtig - vollmundig und bekommen eine ausgewogene Tanninstruktur. Fruchtaromen werden intensiver und konzentrierter.
Gut zu Kurzgebratenem, aber auch zur mediterranen Küche. Soßen mit frischen Garten-Tomaten, Thymian und Basilikum
2-3 Std. vor Genuss öffnen, 17-20°, 1-6 Jahre
Der Regent basiert auf einer Kreuzung der Weißwein-Sorte Diana und der roten Sorte Chambourcin(widerstandsfähige Robustrebsorte).
Tiefes, dunkles Rot, gute Konzentration von roten und schwarzen Beeren, reich an Tanninen, dass sind die beeindruckenden Eigenschaften dieses Weins.
passend zu Wildgerichten oder Tafelspitz mit Meerrettich und Preiselbeeren
2 Std. vor Genuss öffnen, 17-19°C, 1-5
Wie Beim Regent handelt es sich auch bei Rondo um eine neue Robust-Rebsorte und ist eine Kreuzung zwischen Zarya Severa (mit Erbgut von Wildreben aus dem Amurgebiet) x St. Laurent.
Der Wein hat eine tief dunkelrote Farbe und intensive Aromen von dunklen Beeren, zuweilen auch Mandeln. Durch eine ausgewogene Tanninstruktur hat der Wein den nötigen Biss und angenehme Präsenz am Gaumen.
Passt zu allem was Lust und Laune macht. Als Reservé (mind. zwei Jahre im Holzfass gereift) ein ausgesprochener Kaminwein, nur mit den besten Freunden trinken!
Die Sorte stammt wahrscheinlich aus Portugal und kam von da im 18. Jahrhundert zunächst nach Österreich und später nach Deutschland und ist hier neben Spätburgunder und Dornfelder die meist angebaute Rebsorte.
Das zarte Bouquet erinnert an Heublumen und auch Kaffee, der Geschmack ist fruchtig und wenig gerbstoffhaltig. In sehr guten Jahren können dichte, extraktreiche Weine mit pfeffriger Frucht erzeugt werden, die auch alterungsfähig sind.
Passend sehr gut zur leichten auch vegetarischen Küche, aber auch so in der geselligen Runde - idealer Feier-Wein